Ist es wirklich schon so spät? – Uhren für Kinder

11. September 2012
 

“In zehn Minuten gibt es Abendessen!”, ruft vielleicht manch Elternteil noch wohl gelaunt in die höheren Sphären des Kinderzimmers hinauf. Nach einer Viertelstunde, in der kein Kind am Essenstisch erschienen ist, wird der Ruf schon etwas ungeduldiger. Nach einer halben Stunde schließlich wird schließlich allein mit dem Essen begonnen. Wer Glück hat, sieht den Sprössling nach einer Dreiviertelstunde plötzlich mit Unschuldsmiene neben sich auftauchen. Die eigene gute Laune ist allerdings endgültig dahin. Da hilft nur eines: Eine Kinderuhr muss her!

Warum das Leben unnötig schwer machen? Spätestens in der zweiten Klasse ist die Uhr Teil des Lehrplans, die beste Gelegenheit also, ein eigenes Exemplar anzuschaffen. Ausreden über Zuspätkommen gelten fortan nicht mehr. Kinder mit eigener Uhr sind motiviert und finden leichter Zugang zum Thema Zeit.
Der Uhrenmarkt hält zahlreiche Kinderuhrenmodelle bereit, die in geschlechtsspezifischen Variationen erhältlich sind. Geschickt eingefädelt, wird die Kinderuhr zum steten Begleiter. Darf das Kind bei der Auswahl des Uhrenmodells mitbestimmen, wird es dieses umso lieber regelmäßig bei sich tragen.
Im Schulalltag ist so eine Armbanduhr obendrein nützlich, wenn es darum geht, pünktlich in die Stunde zu kommen oder auch Klassenarbeiten zeitgerecht zu erledigen.

Einige Punkte sollten jedoch beim Kauf einer Kinderuhr beachtet werden:
Die Zahlen müssen gut erkennbar sein. Unruhige Muster auf dem Ziffernblatt stiften dabei nur Verwirrung. Ein Sekundenzeiger ist für Uhrenanfänger eigentlich überflüssig. Wichtig ist, dass Minuten- und Stundenzeiger klar unterscheidbar sind. Selbstverständlich sollten die Uhrenarmbänder frei von Schadstoffen, wie etwa Weichmachern, sein.

Welche Kinderuhr letztendlich tatsächlich in Frage kommt, erfordert zwar ein wenig Recherche, doch der Aufwand lohnt sich. Für Eltern und für Kind!

 

Bild: Esprit

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(Redaktion)