iPhone-Jailbreak – nie ohne Anleitung durchführen

26. Juli 2012
 

Ist das iPhone ein Gefängnis? Fast könnte man es meinen, denn sonst müsste man ja daraus nicht ausbrechen. Nichts anderes bedeutet „Jailbreak“ ja: ein Gefängnisausbruch. Dieser Begriff wurde eingeführt, weil Apple seine Produkte als abgeschlossene Systeme anbietet – fremde Software ist da nicht gern gesehen. Findige Tüftler haben sich davon natürlich nicht abschrecken lassen – seit einigen Jahren ist der Jailbreak die Antwort auf Apples rigide Geschäftspolitik.

Mit dem Jailbreak werden eingebaute Software-Hürden umgangen – nach einem gelungenen Jailbreak ist es dann zum Beispiel möglich, Apps bei anderen Anbietern als dem App Store zu besorgen oder den Sim-Lock freizuschalten (das sogenannte Unlock). Es gibt einige Programme für den Jailbreak – es kommt aber immer auf das iPhone-Modell und die Firmware an. Deshalb sollte man unbedingt eine Anleitung zu Rate ziehen, wenn man den Jailbreak durchführen will.

Seit zwei Jahren ist der Jailbreak auch nicht mehr illegal – er wurde in den USA vom US-Kongress offiziell erlaubt. Davor konnte Apple tatsächlich noch eine Strafe von bis zu 2.500 Dollar verhängen, wenn die Nutzung eines Jailbreaks bekannt wurde. Zwar ist der Jailbreak jetzt legal, nichtsdestotrotz verliert man aber seine Garantie und sämtlichen Support für das Smartphone seitens Apple. Wenn also irgendwas schief geht, sieht man alt aus. Auch dies ein Grund, einen Jailbreak nie ohne kompetente Anleitung durchzuführen.

Bild: Apple

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(Redaktion)