Nicht wenige Menschen schalten ihr Handy oder Smartphone im Urlaub prinzipiell aus. Und dies nicht nur, damit sie in der Ferne ihre Ruhe haben, sondern auch aus Sorge um die hohen Telefonkosten. Diese nämlich weichen im Ausland oft erheblich von den heimischen Tarifen ab und sind deutlich teurer. Seit einiger Zeit schon ist dies auch ein Thema im Rat der Europäischen Union. Ende Mai beschloss dieser dann eine neue Roamingverordnung, die die Tarife innerhalb der EU neu regelt.
Seit Sonntag nun gelten diese Tarife. Dabei werden nicht nur die Handygespräche und die SMS im EU-Ausland günstiger, sondern es gibt auch eine Kostenbremse für das mobile Surfen im Internet.
Seit 1. Juli dürfen nun EU-Auslandstelefonate nur noch maximal 29 Cent statt bisher 35 Cent in der Minute kosten. Ebenso vergünstigt sich der Preis für angenommene Anrufe, die nun nur noch maximal 8 statt 11 Cent pro Minute kosten dürfen. Billiger wird ebenfalls der SMS-Versand. Diese schlagen jetzt nur noch mit 9 statt 11 Cent zu Buche.
Gerade für Besitzer von Smartphones wie dem iPhone oder dem Samsung Galaxy S3 ist wichtig, dass es seit dem ersten Juli erstmals auch eine Preisobergrenze für die mobile Datenübertragung in der EU gibt. Die Obergrenze wurde auf 70 Cent pro Megabyte festgelegt. Absurd hohe Telefonrechnungen für die Nutzung des Smartphones im Urlaub dürften somit zumindest innerhalb der EU der Vergangenheit angehören.
Bild: Grazvydas Januska
