Wenn Dieter Bohlen für eines steht, dann doch für „Deutschland sucht den Superstar“. Aber alle Entscheidungen, die Deutschland betreffen gefallen ihm scheinbar dann doch nicht. Jetzt klagt er beim Europäischen Gerichtshof seine Menschenrechte in Deutschland ein. Doch um welche Menschenrechte geht es eigentlich?
Kurzer Rückblick: Dieter Bohlen schrieb ein Buch mit dem Titel „Hinter den Kulissen“. Doch leider enthielt dieses wohl einige Passagen, welche nicht ganz korrekt waren. Diese mussten nach erfolgreichen Klagen ausgeschwärzt werden.
Heute macht sich dieses Szenario die Firma „Lucky Strike“ für ihre Zigaretten-Plakat-Werbung zunutze. Auf dem Plakat der Zigarettenwerbung waren mehrere Wörter geschwärzt. Der „Bild“-Zeitung sagte Bohle dazu: „Ich verstehe doch Spaß. Aber der hört bei mir als Nichtraucher auf, wenn ein Tabakkonzern auf meine Kosten Werbung macht. Das finde ich nicht in Ordnung.“ Hintergrund der Werbung ist der, dass der Bundesgerichtshof 2008 entschieden hatte, dass Prominente nichts gegen satirische Werbung, die sie betrifft, tun können. Damit ist Bohlen nicht der einzige Prominente, über den sich die Zigarettenfirma lustig macht. Ein anderes Plakat zeigt eine zerdrückte Zigarettenschachtel mit den Worten: „War das Ernst? Oder August?“ Eine kleine Anspielung auf die gewalttätigen Ausschweifungen von Ernst August Prinz von Hannover, welche nun auch zur Klage kommen wird.
