Russell Brand kämpft für die Legalisierung von Drogen. Der britische Komiker verfolgt damit einen Plan. Das Geld, das durch die Legalisierung der Drogen eingespart werden würde, sollte in Hilfen für Drogensüchtige fließen, erklärte der Schauspieler britischen Abgeordneten, die für den Bereich Drogenpolitik zuständig sind.
Russell Brand war selber Jahre lang drogensüchtig. Eine Zeit lang nahm er sogar Heroin. Laut eigenen Aussagen wurde er häufig wegen Drogenbesitzes verhaftet. Diese Verwaltungskosten hätte man sich sparen können, erklärte er. Das Geld hätte man besser in Ausbildungsplätze oder Behandlungen für Drogensüchtige stecken können, ärgerte sich der Ex-Ehemann von Katy Perry.
Grundsätzlich liegt es nicht in seiner Absicht für die Legalisierung von Drogen zu werben. Durch seine Idee möchte er lediglich bezwecken, dass Gelder nicht mehr verschwendet werden, um kleine Drogen-Verstöße zu ahnden. Er denkt, dass Drogensüchtige immer an ihre Drogen kommen, wenn sie welche brauchen oder wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie legal oder illegal sind.
Russell Brand ist aktuell absolut abstinent. Er nimmt keine Drogen und trinkt auch keinen Alkohol. Für ihn macht es dennoch keinen Sinn, Gelder für Polizeieinsätze, Gerichtsverhandlungen und Ähnliches zu investieren, um Drogensüchtige wegen Drogenbesitzes dingfest machen zu können. Letztendlich werden sie sich ohnehin wieder Drogen beschaffen, um ihre Sucht zu befriedigen. Es wäre also durchaus sinnvoller, diese Gelder in Präventionsmaßnahmen zu investieren.
