Stiftung Warentest hat Antiviren-Programme auf ihre Tauglichkeit überprüft. Das Unternehmen hat 14 Sicherheitspakete und vier kostenlose Antiviren-Programme getestet. Keines der getesteten Programme konnte alle Schädlinge aufspüren. Nur vier der insgesamt 18 Programme wurden von Stiftung Warentest mit dem Prädikat ‘gut’ ausgezeichnet.
Um den Computer vor Schädlingen zu schützen, reichen laut Stiftung Warentest die kostenlosen Antiviren-Programme aus, sofern die Windows-Firewall eingeschaltet ist. Aber auch dann gibt es keine 100-prozentige Sicherheit, dass sich der Computer beziehungsweise Dateien, die auf dem Rechner gespeichert sind, nicht mit Schädlingen infizieren oder von Dritten ausgelesen werden können. Antiviren-Programme sind unerlässlich. Vor allem dann, wenn man im Internet surft. Schnell werden Viren, Malware, Trojaner und andere Schädlinge auf den Computer übertragen.
Für den Test mussten die Antiviren-Programme 1800 aktuelle Schädlinge ausfindig machen und löschen können. Die besten Programme fanden immerhin 96 Prozent aller Schädlinge. Die schlechteste Software fand ohne eine Internetverbindung lediglich 36 Prozent. Stiftung Warentest bemängelte außerdem, dass es je nach Anbieter unterschiedlich lange dauerte, bis ein wirksamer Virenschutz aufgebaut wurde.
Zu einem der besten Antiviren-Programme zählt laut Stiftung Warentest ‘G Date InternetSecurity 2012′. Aber auch hier wurden Mängel gefunden. Die Software benötigt zu viel Arbeitsspeicher und führt somit dazu, dass der Computer spürbar langsamer arbeitet. Als Testsieger überzeugte ‘Avira‘. ‘Avira’ gibt es in unterschiedlichen Varianten. So ist unter anderem auch eine kostenlose Version dieser Virenschutz-Software erhältlich.
