Fast jeder mag sie, die kleinen leckeren Früchtchen des erstaunlichen Olivenbaums: grüne oder schwarze Oliven. Sie schmecken in einem gemischten Salat, als Antipasti, auf der Pizza oder zu Fisch oder Fleisch. Die Mittelmeerküche ist da sehr kreativ. Grüne Oliven werden unreif geerntet und dann mehrfach im Wasserbad eingelegt, damit die Bitterstoffe ausgeschwemmt werden.
Schwarze Oliven werden reif geerntet, aber ebenfalls mehrfach eingelegt. Außerdem werden Oliven für den Handel oft mit Kräutern oder zusammen mit Paprika oder Schafskäse eingelegt. Grüne Oliven werden meist mit Mandeln oder mit Paprika gefüllt. Schwarze wie grüne Oliven sind im Handel mit oder ohne Kerne erhältlich.
Die Olive kann aber noch mehr. Vor allem bei uns bekannt ist natürlich das Olivenöl. In der Küche oder auch in der Kosmetik wird Olivenöl hauptsächlich verwendet. Die mediterrane Küche kommt ohne ein gutes Olivenöl gar nicht aus. Ob zum einfachen Braten, als Dressing für den Salat oder zum Einlegen von Gemüse wie Tomaten, Zucchini oder Champignons ist das schmackhafte Olivenöl bestens geeignet. Die positive Wirkung auf den Körper, z. B. für das Immunsystem, die Verdauung oder für die Haut, ist seit langem bekannt und daher für die die Lebensmittel- und die Kosmetikindustrie ein wichtiger Zweig.
Cremes, Duschgels und Seifen sind die gängigen Produkte, die in vielen deutschen Badezimmern zu finden sind. Olivenöl, das bei uns erhältlich ist, stammt in der Regel aus dem Direktimport aus Ländern wie Griechenland, Spanien, Italien oder der Türkei. Für qualitativ hochwertiges Olivenöl oder Oliven direkt vom Erzeuger sind eher hochpreisige Produkte. Geschmack, gesundheitliche Effekte und Frische rechtfertigen jedoch einen etwas höheren Preis in jedem Fall.
Bild: Jiri Hera
