Hat Kim Kardashian gegen Visa-Bestimmungen verstoßen?

05. Januar 2012
 

Die australische Einwanderungsbehörde ermittelt gegen Kim Kardashian. Die Reality-TV-Darstellerin soll gegen die australischen Visa-Bestimmungen verstoßen haben. Um ein Visum zu bekommen, soll Kim angegeben haben, dass sie sich aus privaten Gründen in Australien aufhalten würde. Dabei waren ihre drei Besuche im Land geschäftlich.

Bei einem Besuch in Australien beantragte Kim Kardashian ein Touristenvisum. Sie hatte jedoch geplant in Sidney ihre neue Taschenkollektion vorzustellen. Ihr Besuch in der Stadt war also genau genommen ein Geschäftstermin. In den Jahren 2007 und 2010 soll Kim ebenfalls aus geschäftlichen Gründen nach Australien gereist sein, gab aber an, dass sie Touristin sei.

Die Einwanderungsbehörde wollte sich zu den Vorwürfen gegen Kim Kardashian nicht äußern. Eine Sprecherin erklärte jedoch, dass die Regeln, also die Visa-Bestimmungen einzuhalten seien. Bei privaten Besuchen seien keine näheren Details zum Antragssteller für die Visum-Beantragung nötig, sondern lediglich die nötigsten Informationen. Bei einer Geschäftsreise ist das etwas anderes.

Kim Kardashian hatte vorgesehen in Australien zu arbeiten, indem sie ihre Taschenkollektion dort vorstellte. Dementsprechend hätte sie laut der Einwanderungsbehörde ein Visum mit den entsprechenden Arbeitsbedingungen beantragen müssen. Dreimal soll Kim diesen Fehler begangen haben. Mit einer einfachen Verwarnung wird sie vermutlich nicht davonkommen. Voraussichtlich wird sie mit einer Geldbuße rechnen müssen.

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(Tom Bulow)