Bambi-Verleihung: Alle gegen Bushido?

14. November 2011
 

Der Bambi ist die deutsche Trophäe für deutsche Künstler der besonderen Klasse. Viele deutsche Künstler und auch Politiker wurden geehrt, wie auch „Rosenstolz“. Doch für laute Kritik sorgte dieses Mal der Bambi für Rapper Bushido. Dieser wollte sich so gar nicht über seinen „Integrations“-Bambi freuen.

Bereits zum 63. Mal wurde am Donnerstag der Bambi, Medienpreis der Deutschen, verliehen. Aber wer nun denkt, dass auch „nur“ Deutsche anwesend waren, der irrt. Neben Stars wie Karl Lagerfeld, Thomas Gottschalk und Yvonne Catterfeld waren auch Lady Gaga und Gwyneth Paltrow mit dabei. Lady Gaga erhielt einen Bambi verliehen von Modezarr Lagerfeld. Beide legten dabei einen spektakulären Auftritt hin. Wenn da nicht ein neues, modisches Paar zusammengekommen ist. Gwyneth Paltrow hingegen war zu Gast als Preisträgerin für den Bambi in der Kategorie „Schauspielerin International“.

Doch so „international“ ist Deutschland dann wohl doch nicht, denn viele Zuschauer behaupteten, dass Gwyneth Paltrow eher schüchtern und deplaziert gewirkt habe. Überhaupt nicht schüchtern dagegen war Skandalrapper Bushido, der den Bambi für Integration bekommen hat. Bereits im Vorfeld wurde schon heftig darüber gemunkelt, ob Bushido diesen eigentlich verdiene und auch Rosenstolz-Sänger Peter P. konnte seine Empörung darüber nicht verstecken. Bushido hingegen interessierte der ganze Rummel um ihn und den Bambi eher wenig. Er selbst findet Integration zwar wichtig, sei aber nicht sicher, ob er den Preis wirklich verdient habe. Aber es sei ihm schließlich auch herzlich egal, ob jemand denkt, er hätte es nicht. Na, wenn das keine Offenheit ist. Der „Millennium Bambi“ ging dieses Jahr übrigens an Helmut Schmidt.

Bild: Burda

 

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(Wuestenwolf)