Lenovo baut neue Fabrik und will weiter wachsen

29. September 2011
 

Obwohl der Trend bei den Verkäufen von Laptops allgemein eher nach unten zeigt, konnte der chinesische Hersteller Lenovo seine Ergebnisse verbessern. So konnte der Nettogewinn im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahresabschnitt auf 109 Millionen US-Dollar fast verdoppelt werden. Damit dieser Trend anhält, gab Lenovo nun bekannt, dass sie auch weiterhin kräftig investieren wollen. Die Absicht zu wachsen ist dabei nicht erst seit dem Kauf des deutschen Herstellers Medion bekannt geworden. Schon im Jahr 2005 gelang den Chinesen ein echter Coup, als sie die Übernahme der PC-Sparte von IBM bekannt gaben.

Doch nicht nur durch Fremdzukäufe will Lenovo wachsen. Die aktuelle Meldung bezieht sich nämlich auf den Ausbau eigener Produktionskapazitäten. Dafür geht Leovo ein Joint Venture mit dem taiwanischen Auftragsfertiger Compal Electronics ein. Zusammen investieren die beiden Unternehmen 100 Millionen US-Dollar in eine neue Fabrik im chinesischen Hefei. In den kommenden anderthalb Jahren soll diese Summe dann noch einmal um bis zu 200 Millionen US-Dollar aufgestockt werden. Lenovo besitzt dabei 51 Prozent an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen, Compal 49 Prozent.

Bis Ende 2012 soll die Fabrik auf voller Kapazität laufen. Der Schwerpunkt der Produktion liegt auf Laptops und Kompaktrechnern. Dabei produziert das Joint Venture exklusiv für Lenovo. Der chinesische Hersteller hofft durch diesen Schritt schneller eigene Produkte auf Markt bringen zu können, und so sein Wachstum weiter zu steigern.

Foto: Lenovo

 

Post to Twitter

 
(M. Meyer)