App Stores: Datenschutz-Mängel kritisiert

29. Juli 2011
 

Wer heutzutage Besitzer eines Smartphones oder Tablets ist, der ist natürlich auch in den App-Stores von Apple und Android unterwegs. Hier sollten Kunden allerdings mit ihren Daten sparsam umgehen, wie nun die Stiftung Warentest rät. Denn nicht nur das Einkaufen lässt den Testern zufolge oft zu wünschen übrig. Vielmehr sei auch der Umgang mit den Userdaten bei den meisten App Stores unbefriedigend, heißt es aktuell bei Stiftung Warentest.

Am schlechtesten schnitt dabei die App World von Blackberry ab. Dieser App Store des kanadischen Herstellers RIM erhielt nur die Note mangelhaft (5,5). Zudem schaffte es der Apple App Store nur auf den dritten Rang. Mängel wurden hier vor allem bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen gefunden. Vor dem Apple App Store landeten im aktuellen Test Microsofts Windows Phone Marketplace sowie der Android Market des mobilen Betriebssystems von Google. Keiner der Shops erhielt allerdings die Note „gut“, nur zwei Anbieter erreichten mit ihren App Stores jeweils die Note „befriedigend“. Nach Ansicht der Tester verfügen viele der Stores über unzulässige Vertragsklauseln oder aber schwammigen Formulierungen in Sachen Datenschutz. Beispielsweise fordert Apple im App Store mit den AGB sogar eine Art Freifahrtschein für den Umgang mit den Kundendaten. Jeder User sollte nach Auffassung der Stiftung Warentest vor dem Kauf einer App die Beschreibung und die Bewertungen unbedingt lesen.

Bild: stylo.digital

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(Stefan Keppler)